Ela's Zwergenstube

Tagespflege für Babies und Kleinkinder


Zusammen wachsen - Gerne groß werden



 

Betreuungsrahmen:   Betreuung ist möglich von montags bis freitags zu den im Tagespflegevertrag vereinbarten Zeiten. Ich biete vorwiegend ein Zeitfenster von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr an. Darüber hinaus ist es in der Regel auch möglich, davon abweichende Zeiten zu vereinbaren, um Beruf und Familie besser aufeinander abzustimmen und flexibler zu gestalten. Sprechen Sie mich bei Bedarf gerne an.

 


Grundsätzliches:


Ich praktiziere eine ganzheitliche Förderung der Kinder - in Orientierung an den Bildungsgrundsätzen des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Zeit, die die Kinder hier verbringen, beinhaltet grundlegende Bildungsbestandteile aus den vielfältigen Förderungsbereichen. Auf einzelne Punkte gehe ich im späteren noch detaillierter ein. Ich gestalte den Alltag strukturiert und mit beliebten Ritualen, die den Kindern ein Gefühl von Kontinuität und somit Sicherheit und Wohlbefinden vermitteln.

 

Der Schwerpunkt der Betreuung unterscheidet sich je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder. Im Säuglingsalter stellt die liebevolle Pflege und spezielle Ernährung individuelle Ansprüche an die Betreuungsperson. Mit zunehmendem Alter der Kinder rückt die Erziehung und Förderung in den Vordergrund. Bereits im Kleinkindalter wird der Grundstein für ein eigenverantwortliches Leben und ein soziales Miteinander gelegt. Erlerntes und Erlebtes prägen jeden Menschen von klein auf und formen seinen Charakter im Hinblick auf seine Lebenseinstellung, sein Selbstbewusstsein und alle persönlichen Eigenschaften.

 

 

Mein Konzept:                        Zusammen wachsen – Gerne groß werden

 

                                              

Sie vertrauen mir Ihr Kind täglich für einige Stunden an. Damit übertragen Sie mir nicht nur die Aufsichtspflicht. Ich habe dafür Sorge zu tragen, Ihrem Kind eine gesunde, liebevolle Betreuung zu bieten, es in seiner körperlichen und geistigen Entwicklung zu beobachten und zu fördern und fern von Gewalt in die Geborgenheit meiner eigenen Familie aufzunehmen. Die Wahrung der Rechte und die chancengleiche Förderung eines jeden Kindes liegt mir sehr am Herzen.

 

Ich werde Ihr Kind nach bestem Wissen und Gewissen vor unnötigen Gefahren schützen und ihm dennoch die Möglichkeit lassen, durch seine eigenen Fehler und Erfolge zu lernen. Übertriebene Vorsicht schadet einem Kind mehr als sie guttut. Es ist wichtig, dass Ihr Kind auch Selbstvertrauen entwickelt und Gefahren einschätzen lernt.

Erreichbare Steckdosen sind abgesichert, Treppenschutzgitter montiert, Reinigungsmittel, Medikamente etc. in höheren Schränken untergebracht.

 

Eingewöhnung:                      


Jedes Kind braucht eine individuelle Eingewöhnungsphase, in der es sich auf die neue Umgebung, die neue Bezugsperson und deren Familie und überhaupt auf die Veränderung und Trennung von der Mutter (oder dem Vater) einstellen kann.

 

Sofern es sich bei Ihnen um einen lang bekannten Wiedereinstieg ins Berufsleben handelt, werden Sie sich sicher schon einige Zeit vor dem Eintrittstermin um eine geeignete Betreuungsstelle gekümmert haben. Eine Eingewöhnungszeit von anfänglich 2 - 4 Stunden täglich mit steigender Stundenzahl über einen Zeitraum von 2 – 4 Wochen halte ich je nach Alter und Trennungserfahrung des Kindes für sinnvoll. Gerne kann ein Elternteil in der Anfangszeit bei dem Kind bleiben. Mit ersten Trennungsversuchen wird schrittweise nach einigen Besuchen begonnen (Berliner Modell).

 

In der Vergangenheit habe ich für die Eingewöhnung immer drei kostenfreie Termine angeboten. Mittlerweile kann eine Eingewöhnungsphase bis zu einem Monat vom Jugendamt übernommen werden.

 

Es gibt auch Kinder, bei denen gestaltet sich der Übergang völlig reibungslos. Ich betrachte die Eingewöhnungszeit als erfolgreich, wenn sich das Kind von mir trösten/beruhigen lässt und sowohl die abgebende Familie als auch ich als Tagesmutter das entstandene Betreuungsverhältnis als gut bewerten.

 

Was wir so treiben:


Ein strukturierter Tagesablauf, gemeinsame Mahlzeiten, Rituale, gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme, Erkennen und Einhalten von Grenzen, wertvolle Erlebnisse und Entdeckungen als Einzelner und in der Gruppe sowie die Stärkung der Selbständigkeit und der persönlichen Entfaltung in allen möglichen Spiel-, Lern- und Alltagssituationen sind Bestandteile meiner abwechslungsreichen Arbeit mit den Kindern.

 

Partizipation:                         


Während des Tages hat Ihr Kind viele Gelegenheiten, sich selbst einzubringen und eigene Entscheidungen zu treffen oder Dinge auszuprobieren. Dies kommt z. B. besonders in der Freispielphase oder während des Frühstücks/der Obstmahlzeit zum Tragen)

 

Alltagsintegrierte Sprachförderung:

                  

Die Förderung der Sprache erfolgt im alltäglichen Geschehen durch ständigen Dialog zwischen den Kindern und mir. Zumeist spreche ich mit den Kindern auf Augenhöhe in anfangs kurzen, ruhigen Sätzen. Wir betrachten Bilderbücher und Bildkarten, schildern Begebenheiten, beobachten und schlussfolgern, beschreiben Dinge und stellen allerlei Fragen. Von den Kindern „falsch“ Gesagtes wird von mir in einem weiteren Satz korrigiert wiederholt, ohne auf den „Fehler“ einzugehen.

 

Motorik:

                                

Der Tagesablauf ist abhängig vom Alter der Kinder und von der Wetterlage. Bei gutem Wetter verbringen wir nach Möglichkeit täglich einige Zeit an der frischen Luft. Wenn wir nicht im eigenen Hof (mit Sandkasten, Blockhütte, Babyschaukel und diversen Fahrzeugen) herumtoben, so vertreiben wir uns die Zeit bei einem Spaziergang in der Umgebung. Gleich in der Nähe gibt es weitläufige Feldwege, wo man auch schon mal ein paar Kaninchen, Igel oder Eichhörnchen entdecken kann. In unserer ländlichen Gegend zählen Gänse, Kühe, und Pferde(-äpfel) zum alltäglichen Bild.                  

 

Damit Spaziergänge mit der ganzen Gruppe möglich sind, stehen uns ein Einzel-Kinderwagen, ein Geschwisterwagen sowie ein Vierer-Sportwagen und ein Bollerwagen zur Verfügung. Die Mitnahme im Auto erfolgt selbstverständlich nur in einem geeigneten Kindersitz. Sobald die Kinder laufen können, sollen sie in verkehrsberuhigten Zonen und auf Feldwegen möglichst viel auf eigenen Beinen unterwegs sein. Dies fördert u. a. ihre Ausdauer im Hinblick auf spätere Kindergartenausflüge.

 

Gelegentlich nehme ich mit den Kindern am U3-Turnen im Familienzentrum des evangelischen Kindergartens in der Magerauer Straße teil.

 

Spielplatzbesuche unternehme ich – aufgrund der altersbedingt erforderlichen Hilfestellungen, der Unübersichtlichkeit und mancher Gefahren (Sturz von der großen Rutschbahn oder Kollision mit der Schaukel) - nur mit bis zu zwei Kindern, und auch dann lieber mit einer zweiten Person.

 

Im Haus besteht das Angebot aus Freiem Spiel ohne mein Eingreifen (höchstens in einer verfänglichen Lage der Kinder untereinander), jedoch mit Anregung und auf Wunsch Anleitung oder Beteiligung.

 

Des Weiteren erwartet Ihr Kind:


Vorlesen, Singen, Musik hören und selber machen, Tanzen, Bewegung, Motorik-Förderung, Bauen und Konstruieren, Malen, Träumen und Kuscheln, Toben und Entspannen, Zanken und Vertragen, Lachen und Weinen, Gesellschaftsspiele, Legespiele, Steckspiele, Basteln und Puzzeln je nach Alter, das Arbeiten mit verschiedenen Materialien, um die Sinne des Kindes anzusprechen, begreifen durch Greifen sozusagen.

 

Bildungsdokumentation: 

     

Mancherlei Begebenheit und Alltägliches werden von mir in Wort und Bild festgehalten. Es entsteht eine Zusammenfassung über die in der Gruppe gemachten Erfahrungen, Hierdurch lassen sich die Entwicklung Ihres Kindes und viele Erlebnisse gut nachvollziehen.

 

In einer Mappe sammeln wir selbst angefertigte „Kunstwerke“ Ihres Kindes, mit Datum versehen.

 

Sämtliche, während der Betreuungszeit entstandenen Fotos von Ihrem Kind werden Ihnen bei der Verabschiedung in digitaler Form ausgehändigt. Ihr Kind erhält darüber hinaus ein kleines Album mit den schönsten Schnappschüssen zum Blättern und Sich-Erinnern.

 

Traditionell wird anlässlich des jährlich stattfindenden Sommerfestes an alle zukünftigen Kindergartenkinder das wohl verdiente „Zwergendiplom“ verliehen, das über die hier erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten Auskunft gibt.

 

Qualitätsentwicklung:

          

Die Grundqualifizierung einer Tagespflegeperson basiert in meinem Fall auf einer Fortbildung mit einem Stundenumfang von 160 Unterrichtsstunden. Zusätzlich nehme ich im Abstand von zwei Jahren an einem Erste-Hilfe-Kurs teil.

Um eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung sicher zu stellen, ist ein jährlich festgesetztes Fortbildungskontingent verpflichtend. Die Eignung dieser Fortbildungen wird vom Jugendamt geprüft, ebenso wie die grundsätzliche Eignung der Tagespflegeperson, auch im Hinblick auf Gesundheit und Wohnsituation.

 

Wir Tagespflegepersonen treffen uns zu regelmäßigem Austausch und stehen vielfach mit den örtlichen Familienzentren in Kontakt z. B. beim gemeinsamen U3-Turnen.

Darüber hinaus sind wir als Herzogenrather Tagespflegepersonen mittlerweile sehr gut vernetzt.

 

Schließungstage:

  

Pro Kalenderjahr schließt die Tagespflegestelle an 27 Tagen. Die Hauptschließzeit ist grundsätzlich immer in der ersten oder zweiten Sommerferienhälfte (NRW). Geplante Schließzeiten werden frühzeitig, meist am Jahresende für das Folgejahr bekanntgegeben und sind auf der Homepage veröffentlicht.

 

Erziehungspartnerschaft Tagespflegeperson/ Eltern:


Um das erfolgreiche Zusammenwirken zwischen der Familie und mir als Tagesmutter zu ermöglichen, ist es entscheidend, dass die grundsätzlichen Ansichten in puncto Erziehung und Familienalltag übereinstimmen. Wenn die jeweiligen Vorstellungen in grundlegenden Fragen zu sehr voneinander abweichen, ist von einer Betreuung abzuraten. Die Entwicklung eines Kindes ist viel zu wichtig, als dass man vorprogrammierte Konflikte als „Berufsrisiko“ (auf beiden Seiten) in Kauf nehmen sollte.

In der Regel finden in der Bring- und Abholphase kurze informative, abklärende oder auch beratende Gespräche statt. Gerne biete ich aber auch auf Wunsch pro Jahr ein individuelles Elterngespräch an.   

Den Eltern ist nun auch die Möglichkeit gegeben, sich beim Jugendamtselternbeirat aktiv einzubringen.

Wissenswertes und Alltägliches:

 

Meine eigenen (und die bisherigen Tagespflege-) Kinder habe ich liebevoll und konsequent erzogen. Sie brauchen ein verlässliches Verhaltensmuster, das ich ihnen je nach Alter und Entwicklungsstand in Bausteinen aus den folgenden Bereichen zu vermitteln versuche:

 

Sozialverhalten:


        teilen lernen (Spielsachen, Süßes… alle oder keiner, evtl. wird das begehrte (mitgebrachte?) Objekt
        vorübergehend aus dem Verkehr gezogen)

gewaltfrei Konflikte austragen lernen (Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu!)

Kompromisse schließen können (erst du, dann ich, oder umgekehrt)


Sich wieder versöhnen lernen


Geduld, Toleranz (wir sind alle unterschiedliche Persönlichkeiten, haben evtl. eine andere Hautfarbe oder Religion)


Verständnis und Zusammenhalt


Verantwortung für das eigene Verhalten übernehmen


Respekt gegenüber den Mitmenschen und deren Eigentum


Höflichkeit und ein freundliches Miteinander


Gemeinsames Aufräumen, bevor wir zu Unternehmungen aufbrechen, oder wenn einheitliche Abholzeiten gegeben sind (wie z. B. im Kindergarten)

 

Hygiene: Das Händewaschen nach dem Toilettengang ist selbstverständlich. Nach Absprache kann auch eine Zahnbürste bei uns deponiert werden. Dagegen halte ich übertriebene Hygiene für eher schädlich. Zum Wickeln verwende ich bevorzugt Feuchtpflegetücher der dm-Hausmarke, die Kosten hierfür sind in der Pflegepauschale enthalten. Ab einem gewissen Alter beginnen wir in Absprache mit den Eltern mit dem „Töpfchen-Training“, evtl. in Grüppchen.

 

Bei Tisch: Die Kleinen nehmen im Hochstuhl Platz und  essen teilweise selbständig oder auch mit meiner Hilfe. Gelegentlich sitzen wir auch allesamt am runden Tisch. Vor der Mahlzeit reichen wir uns die Hände und wünschen uns guten Appetit.

Der Esstisch ist keine „Fütterstation“, d. h. wir sitzen gemeinsam am Tisch, laufen und klettern nicht herum, lassen den Tischnachbarn in Ruhe und unterhalten uns über dies und das, solange wir dabei das Essen nicht vergessen.

 

Die Kinder sollen Freude am Essen erleben, sie werden ermuntert, neues zu probieren,

aber niemals gezwungen. Je nach Alter können sie bei der Zubereitung und dem

Tischdecken helfen und lernen dabei unterschiedliche Lebensmittel und deren Herkunft

kennen.                      

Ich bereite ich für die Tagespflegekinder während des Mittagsschlafs (ca. 11:45 - 13.15 Uhr)

eine kindgerechte warme Mahlzeit zu.

Der Speiseplan als solches wird gesund und abwechslungsreich gestaltet. Für jeden ist

mal was dabei. Das Mittagessen wird in der Regel zwischen 13:00 und 13:30 Uhr

eingenommen.

                                   

Das Frühstück (zwischen 8:30 und 9:30) besteht entweder aus Brot/Brötchen/Toast mit

einer Auswahl an Aufschnitt, Käse oder Konfitüren/Nuss-Nougat/Honig, auch mal ein

Ei, Obst, Joghurt etc. oder auch Cornflakes & Co.

                                   

Als Zwischenmahlzeit (ca. 11 Uhr und ca. 15:30 Uhr) biete ich Obst (auch Obstmus),

Rohkost, Kekse/Waffeln und Milchprodukte an.

Mein Getränkevorrat umfasst: Kräuter- und Früchtetee, Sprudel, diverse Fruchtsäfte,

Milch.

                                   

Es gibt natürlich auch mal Kuchen, besonders dann, wenn ein Kind Geburtstag hat. Die

Kinder erhalten bei mir eher selten Süßigkeiten – wenn, dann in Maßen und wenn sie

ansonsten schon etwas „Vernünftiges“ gegessen haben.

 

Spielzeug: In meiner Tagespflege kommt durchweg kindgerechtes Spielzeug zum Einsatz.

Die größeren Kinder dürfen auch mit Spielzeug spielen, das ab 3 Jahre geeignet ist. Dies

setzt voraus, dass sie nicht zu den Kindern gehören, die alle möglichen Kleinteile in alle

möglichen Körperöffnungen stecken.

                                   

Wir verfügen auch über einen Laufstall, der allerdings nur in Ausnahmefällen gebraucht

wird, oder z. B. als weitere Schlafmöglichkeit genutzt werden kann. Die Möglichkeit für

die Kleinsten zum Vor- oder Nachmittagsschlaf ist also gegeben. Wir verfügen

selbstverständlich über mehrere Babyphone.

                                   

Fernsehen: Ich bin weder für eine generelle Vorenthaltung des Fernsehens noch für eine

Dauerbeschallung und Reizüberflutung. Die Kinder sollten im Maßen kindgerechte

Sendungen sehen dürfen und dabei ein Gefühl entwickeln lernen, was schöne,

lehrreiche und anspruchsvolle Filme/Serien ausmacht.

 

Strafe? Belohnung? Ab einem gewissen Alter sollten Kinder lernen, dass falsches

Verhalten nicht toleriert wird, positives dagegen anerkannt wird. Ab und zu muss ich

deshalb auch mal schimpfen, eine Auszeit einräumen und ermahnen. Die Kinder lernen

auch Grenzen kennen, diese können sich natürlich von denen zu Hause unterscheiden.

Richtiges Verhalten wird in der Regel postwendend mit einem dicken Lob kommentiert,

was die Kleinen sofort ganz stolz werden lässt und zum Wiederholen animiert.

Der Zusammenhalt und das Gruppengefühl werden gestärkt. Der Wohlfühl-Faktor steigt,

und davon haben alle was.

 

Mitbringen:              Höschenwindeln für die „Pampers-Rocker“

                              Spezielle Babynahrung, Babykekse, - Tees oder – Säfte, evtl. sep. Babyfläschen,

                              Vaparisator bei Bedarf

                              Wechselwäsche (falls mal ein Malheur passiert oder wir mal sonst schmutzig oder nass werden)

                              Regenkleidung, witterungsabhängig: Sonnenhut, Kappe oder Mütze, Schal und Handschuhe

                              ältere Schuhe oder Stiefelchen für den Sandkasten

                              Hausschuhe oder alternativ gerne ABS-Socken

                              Besonders in der Eingewöhnungszeit: das Lieblingskuscheltier

 

Wichtig:                  Verzeichnis mit Notfalltelefonnummern, Angaben zum

                              betreuenden Kinderarzt, Kopie der Krankenversicherungskarte und des Impfausweises

                                   

                              NOTFALLVOLLMACHT für den Arzt/das Krankenhaus

                                   

Bereits vorhanden:    


Spielzeug: Bausteine, Systembaukasten, Puppenküche, Puppen und Zubehör, Gesellschaftsspiele, Puzzles

Bücher, Motorikschleife, Klang- und Kullerbaum, Musik- Utensilien, Malsachen, Bastelmaterial

Buggy, Laufstall, Babyphon

Kinderbettchen und Bettzeug

Hörspiel- bzw. Musikkassetten und Cds

Verpflegung (außer spezielle Babyartikel)

Feuchttücher, Papiertaschentücher

Sonnenmilch mit hohem LSF

 

Allgemeines:

Zwischen der abgebenden Familie und mir als Tagesmutter wird ein Betreuungsvertrag

abgeschlossen. Er beinhaltet neben der o. g. Notfallvollmacht sämtliche klärungsbedürftigen Punkte.

Wichtig ist auch die Regelung der Versicherungsfrage.

 

Finanzielles:

Die Übernahme der Kosten für einen Tagespflegeplatz kann von den Eltern unter

bestimmten Voraussetzungen beim örtlichen Jugendamt beantragt werden. Es wird der

durchschnittliche wöchentliche Betreuungsbedarf ermittelt und daraus sowohl der

Vergütungssatz für die Tagesmutter als auch der von den Eltern ans Jugendamt zu

leistende Elternbeitrag in Abhängigkeit an das (zu erwartende) Einkommen ermittelt.

 

Kosten für die Eltern:

Pro Betreuungstag fallen pauschal 2,50 € Essensgeld, die in einem mit mir vereinbarten

Turnus zu begleichen sind. Wird eine gebuchte Betreuung rechtzeitig abgesagt oder

kann wegen Urlaub bzw. Krankheit meinerseits nicht stattfinden, entfällt der Betrag für

den jeweiligen Tag.

Darüber hinaus ist ab einer bestimmten Einkommensgrenze der o.g. Eigenanteil an das

Jugendamt zu leisten.

 

Wenn die Betreuung in einer Woche wegen Krankheit des Kindes oder aus einem

anderen Grund, den die abgebende Familie zu vertreten hat, nicht wahrgenommen

wurde, können die nicht genutzten Stunden nicht ohne weiteres auf eine andere Woche

verlegt werden.

 

Vom Jugendamt überzahlte Leistungen sind von mir zurück zu erstatten, wenn die

Voraussetzungen für die Bewilligung der Tagespflege nicht mehr vorgelegen haben. Da

ich von diesem Umstand nicht unbedingt Kenntnis habe, muss ich mir vorbehalten,

geleistete Betreuungszeiten in einem solchen Fall privat in Rechnung zu stellen, wenn mir

das Kind trotzdem zur Betreuung gebracht wurde.

 

Sollte eine Kostenübernahme durch das Jugendamt nicht erfolgen (das Kind ist z.B.

bereits im schulpflichtigen Alter) oder von den Eltern nicht gewünscht sein, besteht auch

die Möglichkeit der direkten privaten Abrechnung, die im Betreuungsvertrag geregelt

wird.

 

Verspätetes Abholen ohne vorherige Anmeldung wird nach Verstreichen einer halben

Stunde mit 5,00 €/Stunde berechnet. Dies hat den Sinn, sich nach Möglichkeit an die

vereinbarten Zeiten zu halten, da ich außerhalb des Zeitraumes die Zeit für mich und

meine Familie sowie private Termine und Unternehmungen reserviert halten möchte.

                                   

Krankheit:

Etwaige (Nahrungsmittel-) Allergien oder gesundheitliche Einschränkungen

des Kindes sowie sonstige Besonderheiten werden schriftlich im Betreuungsvertrag

festgehalten. Ein gewöhnlicher Schnupfen oder Husten ist keine Krankheit.

Selbstverständlich kann das Kind auch dann zu mir kommen. Sobald sich aber Fieber,

Erbrechen, starker Durchfall oder eine sonstige ansteckende Erkrankung abzeichnet,

kann das Kind nicht von mir betreut werden. Dies dient der Vorbeugung von

Ansteckungen der anderen Kinder oder mir und meiner Familie. Erst recht bei

Läusebefall muss ich die Betreuung ablehnen.

Gerade bei kleinen Kindern tritt eine Erkrankung innerhalb weniger Stunden auf. In

einem solchen Fall werde ich die Eltern oder mir genannte Personen umgehend informieren, sodass eine Abholung baldmöglichst erfolgen kann.

 

Ich bin als Tagesmutter nicht berechtigt oder verpflichtet, ohne Absprache Medikamente

zu verabreichen. Sollte das Kind nach Abklingen der Ansteckungsgefahr wieder zu uns

kommen und es erforderlich sein, dass z. B. ein Antibiotikum verabreicht werden muss,

so bitte ich um schriftliche Genehmigung mit genauer Dosierungsangabe (evtl. auch

Kopie des Rezeptes) des namentlich genannten Medikaments. Das gleiche gilt für

dauerhaft notwendige Medizin. Für eine versehentlich falsche oder vergessene

Dosierung kann die Tagespflegeperson nicht haftbar gemacht werden.

 

Im Falle, dass ich durch Krankheit (oder Krankheit eines eigenen Kindes) oder aus einem anderen Grund verhindert bin, wenden Sie sich bitte für eine Vertretung an das örtliche Jugendamt. Zur Beruhigung sei gesagt: Tagesmütter sind abgehärtet und werden so gut wie nie krank.

                              

Bringen und Abholen:

Die Bring- und Abholzeiten sollten nach Möglichkeit auch im Interesse des Kindes

eingehalten und zügig, aber nicht gehetzt abgewickelt werden. Hier sind

wiederkehrende Rituale für das Kind und auch für die Eltern sehr hilfreich.

 

Besonderheiten und wichtige Informationen werden hier kurz abgestimmt und

ausgetauscht. Sollte darüber hinaus Bedarf an einem längeren Gespräch bestehen, so

lässt sich das sicher kurzfristig – am besten außerhalb der Betreuungszeiten und evtl.

ohne Kind- einrichten.

 

Zum Schluss:

 

Vertrauen Sie auf meine Erfahrung als Mutter und Tagesmutter und meinen Instinkt, was ein

Kind braucht und was ihm fehlt. Sobald Sie und Ihr Kind Vertrauen zu mir gefasst haben, werden Sie beruhigt sein und z. B. konzentriert Ihrer Arbeit nachgehen können. Wenn Sie es später dann abholen, kann es passieren, dass es gar nicht nach Hause will oder gelegentlich mal übermüdet und überdreht den Kasper spielt. Beides ist ein Anzeichen dafür, dass es ihm hier gefallen hat und es wirklich ausgelastet ist.       

 

Weitere Fragen können individuell besprochen werden.

 

            


 

 

 

 

 

Stand: 27. Dezember 2020